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Warum Deine „Alltags-Maske“ Dich müde macht – und wie du Dein wahres Gesicht zurückgewinnst.

Helau, Alaaf, LEI LEI und… Erschöpfung? 

Gerade jetzt im Fasching ist es völlig normal: Wir schlüpfen in Kostüme, setzen Perücken auf und malen uns Gesichter an. Das macht Spaß, weil wir wissen, dass wir die Maske am Aschermittwoch wieder an den Nagel hängen können.


Doch Hand aufs Herz: Trägst du im Alltag nicht auch ständig eine Maske?

Vielleicht ist es die Maske der „stets belastbaren Kollegin“, des „immer gut gelaunten Kumpels“ oder der „perfekten Mutter“. Wir tragen diese Masken, um zu funktionieren, um dazuzugehören oder um uns zu schützen. Das Problem dabei? Masken tragen kostet unfassbar viel Energie!

Der Psychohack: Die „Hintergrund-App“-Theorie

Stell dir vor, dein Gehirn ist ein Smartphone. Jede Maske, die du trägst, ist eine App, die im Hintergrund permanent läuft. Sie verbraucht ständig Akku, auch wenn du sie gerade gar nicht aktiv nutzt. Wer den ganzen Tag „schauspielert“, wundert sich abends, warum er völlig ausgebrannt auf der Couch landet.

Der Nutzen für dich: Sobald du dir deiner Masken bewusst wirst, schließt sich im Hintergrund eine App. Das Ergebnis? Mehr Energie für die Dinge, die dir wirklich wichtig sind.


Die Übung: Die Maske (Dein Weg zu mehr Authentizität)

Diese Übung ist eine Einladung zur Selbstreflexion. Sie soll nichts bewerten, sondern lediglich sichtbar machen, was ohnehin da ist. Denn: Veränderung beginnt mit Ehrlichkeit, nicht mit Druck.

Anleitung:

  1. Nimm dir ein Blatt Papier und zeichne die Umrisse einer Maske darauf.

  2. Zieh in der Mitte eine senkrechte Linie.

  3. Die linke Seite (Das Sichtbare), dass was du auf deiner Maske außen trägst: Schreibe hier alles auf, was du gerne zeigst. Wie willst du wirken? Wie du von anderen wahtgenommen werden willst. (z.B. stark, fröhlich, ausgeglichen, humorvoll).

  4. Die rechte Seite (Das Verborgene), dass was auf der Maskeninnenseite zu steht und nur du lesen kannst: Schreibe hier auf, was du ungern oder nicht zeigst. Welche Gefühle oder Gedanken versteckst du oft? (z.B. Zweifel, Ärger, Traurigkeit, Unsicherheit).

Wichtig: Es gibt kein Richtig oder Falsch. Nimm dir Zeit. Alles, was auf dem Papier landet, gehört zu dir – beides ist Teil deiner Persönlichkeit.

Geh in die Tiefe - Deine Reflexionsfragen:

Schau dir deine Zeichnung an. Sei dabei ganz sanft mit dir selbst und stelle dir folgende Fragen:

  • Muss ich diese „verborgenen“ Seiten wirklich immer verstecken?

  • Wem gegenüber halte ich sie besonders zurück – und was befürchte ich, wenn ich sie zeige?

  • Darf diese Seite von mir eigentlich auch einfach mal „da“ sein?

  • Was würde passieren, wenn ich die Maske – nur ein kleines Stück – lüften würde?

  • Bin ich alleine mit meiner Maske oder haben Andere auch eine Maske - und wie wäre es eigentlich wenn jeder ein Stück Maske ablegen würde?


Warum DICH das sicherer macht

Man könnte meinen, Masken machen uns sicher, weil sie uns schützen. Doch das Gegenteil ist der Fall: Wahre Sicherheit entsteht von innen.

Wenn du deine eigenen Schattenseiten kennst und annimmst, wirst du unangreifbar. Warum?

Weil du keine Angst mehr haben musst, dass jemand „hinter die Fassade“ blickt. Du bist bereits dort.

Der Bonus-Effekt: Wenn du dich selbst besser verstehst, kannst du auch andere Menschen leichter lesen. Du erkennst die Masken der anderen und kannst ihnen mit mehr Empathie und weniger Urteil begegnen.


Mein Tipp für Dich:

Du musst deine Maske nicht sofort wegwerfen. Sie hat dich bisher geschützt und das ist okay. Aber fange an, sie kennen zu lernen, sie bewusst auf- und abzusetzen. Gönn dir immer mehr „maskenfreie Zonen“ – bei Menschen, denen du vertraust, oder ganz für dich allein.

Dein Akku und dein Selbstwert wird es dir danken!

 

 
 
 

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Dipl. Bw. Dipl. PsychB. Michael Hemmelmayr, MBA ist systemischer Coach, Unternehmensberater und Impulsgeber – sowohl für Unternehmen und Wirtschaftsakteure als auch für Privatpersonen.
Als diplomierter psychologischer Berater, sowie psychosozialer Lebens- und Sozialberater begleitet er Menschen und Organisationen in herausfordernden Zeiten und bei Veränderungsprozessen.
Mit einem klaren Fokus auf die Förderung von Entwicklungspotenzialen unterstützt er DICH dabei, nachhaltige Veränderungen zu erzielen und Deine individuellen oder unternehmerischen Ziele zu erreichen.
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